Tea Party: Die weiße Wut

- Tea Party: Die weiße Wut
Autorin: Eva C. Schweitzer
280 Seiten, Broschur
DTV Premium
Euro 14,90 (D)
Euro 15,40 (A)
sFr 21,90 (UVP)
ISBN 978-3-423-24904-1
In den USA ist eine neue rechte Bewegung groß geworden: Die Tea Party, eine weiße, erzkonservative und nationalistische Strömung. Viele Tea Partier sind schlichtweg konservativ - nicht mehr und nicht weniger. Aber es gibt auch Rechtsradikale unter ihnen, die aus Prinzip keine Steuern zahlen, den Holocaust leugnen, Anschläge auf Politiker planen, Abtreibungsärzte erschießen und mit Sturmgewehren um sich ballern. Allein die rassistischen »Hate Groups« zählen in die Hunderte. Wer sind diese Leute, wie hängen sie zusammen, und was wollen sie?
Die Tea-Party-Bewegung kam nicht zufällig mit der Wahl des ersten schwarzen Präsidenten auf, doch ihre politischen Wurzeln reichen weit zurück, zu Südstaatlern, die Sklaverei und Rassentrennung propagierten, ultrakonservativen Religiösen und rechtsradikalen Verschwörungstheoretikern.
Sie reden viel vom schlanken Staat, aber ihr eigentliches Ziel ist, die Macht in Washington zu übernehmen, die Gewerkschaften auszuhebeln, Frauen- und Minderheitenrechte zu beschneiden, die neue Krankenversicherung wieder abzuschaffen, die Schwulenehe zu verbieten, den Superreichen Steuern zu ersparen und eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu bauen. ›Tea Party: Die weiße Wut‹ erklärt, wo die Tea Party herkommt und wo sie hinwill, was ihre Ziele sind, ihre Aktivisten und ihre Geldgeber, und wie sie sich mithilfe von konservativen Medien vernetzen.
›Tea Party: Die weiße Wut‹ von Eva C. Schweitzer gibt einen Überblick über die Neue Rechte, ihre Wurzeln, ihre medialen Unterstützer und ihre Finanziers, über die Think Tanks und Strippenzieher im Hintergrund und die Verflechtungen mit anderen rechten Gruppen. Es geht aber auch um Widersprüche, interne Streitigkeiten, Frontenwechsel und darum, wie sich diese amerikanische Bewegung von vergleichbaren politischen Strömungen in Europa unterscheidet.
Autorin
Eva C. Schweitzer ist promovierte Amerikanistin. Die frühere ›Tagesspiegel‹-Redakteurin wuchs in Deutschland und den USA auf, studierte in München und Berlin und lebt seit 1998 in New York, wo sie als politische und kulturelle Korrespondentin für ›Die Zeit‹, die ›Berliner Zeitung‹, die ›Financial Times Deutschland‹ und die ›Frankfurter Rundschau‹ schreibt.
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