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Shan Qi - Energy Of The Mountains

Shan Qi - Energy Of The Mountains
ca. 96 Min.
Ozella Music
Ton: Stereo PCM - Englisch - PAL - RC 0

Ihre musikalische Energie und Inspiration beziehen der italienische Produzent Giovanni Amighetti und der chinesische Flöten-Virtuose Guo Yue aus der Bergwelt der Alpen. Die Masterminds von Shan Qi, bilden mit dem Chapman-Stick-Meister Guido Ponzini, der Guzheng- Performerin und Komponistin Wu Fei sowie dem Perkussions-Zauberer Helge Andreas Norbakken den Kern dieses außergewöhnlichen Projektes.

Live zu spielen, sich in der Kunst experimenteller Improvisationen zu üben, das ist die Stärke von Shan Qi, die sie auf der DVD  "Energy Of The Mountains" (Ozella Music) mit eindrucksvollen Klängen und Bildern demonstrieren. Regisseur Giacomo Talamini, Director of Photography Mattia Gri und Sound Engineer Bruno Cimenti sorgten für den optimalen Sound und die perfekte Optik, um die fünf Individualisten aus Europa und Asien vor der malerischen Bergwelt der Dolomiten ins rechte Licht zu rücken.

Die Magie, die von der Südtiroler Natur- und Bergwelt ausgeht, ist so atemberaubend wie die hypnotischen Kompositionen, die Wu Fei, Guo Yue, Giovanni Amighetti, Guido Ponzini und Helge Norbakken vor den Kulissen der Drei Zinnen, der Nemes Alm oder der Sexten Rotwand anstimmen.

Aufgenommen zwischen dem 21. und 30. September 2006, haben Shan Qi die Energie und die Faszination der Alpen buchstäblich in sich aufgesogen, um sich so gestärkt auf ihr erstes Live-Konzert, das ebenfalls in dieser Zeit im Centro Culturale Candiani in Mestre-Venedig stattfand, einzustimmen.

„Erst die Praxis lässt einen richtig wachsen", erklärt die aus Beijing stammende Komponistin und Performerin Wu Fei (Fred Frith, John Zorn), die sich insbesondere als Guzheng-Zauberin nachhaltig ins Gedächtnis der Weltmusik-Fans gespielt hat. In der DVD-Dokumentation präsentiert sie auf der chinesischen Variante der Zither eine spannende Mixtur aus traditionellen chinesischen Elementen und einem zeitgenössisch kompositorischen Ansatz, aufgenommen u.a. im Palazzo Micoli Toscano.

Nicht minder magisch sind die Klänge, die der ebenfalls in Beijing geborenen Guo Yue auf seiner Bambus-Flöte entfaltet. Er arbeitete mit Peter Gabriel. Seine Bambus Flöten kann man auf Soundtracks wie Bertollucci’s Oscar-gekröntem Film "Der letzte Kaiser" hören. Für die Kombination aus europäischer Neo-Klassik, Folklore und World Music stehen hingegen der norwegische Perkussionist Helge Norbakken (Karl Seglem), der Keyboarder/Pianist Giovanni Amighetti und der Chapman-Stick-Spieler und Bassist Guido Ponzini.

Vor den Drei Zinnen und in der Altstadt von Pesariis präsentieren sich fünf Individualisten, die im Zusammenspiel dennoch ein Höchstmaß an Magie, Extravaganz und Disziplin offenbaren. Helge Norbakken beweist auf jedem noch so ungewöhnlichen Schlagwerkzeug, wie Autofelgen, eine ungeahnte Raffinesse und rhythmische Präzision. Wu Fei offenbart nicht nur als Guzheng-Artistin, sondern auch als Sängerin hypnotisierende Qualitäten, und Guo Yue zeigt, wie man mit dem Klang der Bambus/Jade/Silber-Flöte zu einem integrativen Bestandteil der Natur wird.

„Wir alle mögen die Stille der alpinen Bergwelt. Unser Enthusiasmus konnte sich hier voll entfalten. Wir haben Dinge ausprobiert, die wir zuvor noch nie gemacht hatten", erklärt Giovanni Amighetti. „Normalerweise findet man keine chinesischen Musiker in den Alpen, und das Hinauftragen und Aufnehmen einer Guzheng in die Hochlagen der Dolomiten war eine große Herausforderung für uns."

Nicht minder groß ist der Sinnesreiz, den die DVD auf Augen und Ohren ausübt. Rund 90 Minuten (inklusive Interview mit Wu Fei) kommt man in den Genuss eines optischen und audiophilen Leckerbissen der sich durch große Gelassenheit, spielerischen Enthusiasmus und meditative Atmosphäre auszeichnet.

Aufgeteilt in 29 Kapitel, entfalten Stücke wie „Ancient Stone", „Encounters", „Beats Of The Mountains", „Red Snow", „Wind Chimes" oder „Rainstorm Upon The Harbour", mitgeschnitten in der Natur und im Centro Candiani in Venedig, eine unwiderstehliche Anziehungskraft.

„Energy Of The Mountain" ist wie das Eintauchen in eine fast vergessene Welt. Man wird wie die Musiker zum integrativen Bestandteil einer Natur, in der man die Bäume atmen und das Moos wachsen hört.

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