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Rocketchief "Rise Of The Machine"

Rocketchief "Rise Of The Machine"
Fastball Music

Das Debüt "Rise of the Machine" der fünf Münsteraner von Rocketchief zeigt, wohin die Reise in Sachen derber Rockmusik im neuen Jahrzehnt geht: glühende Reminiszenzen an die Zeit, als der Rock'n'Roll noch jung und unverbraucht war, bilden die Grundlage von 13 abwechslungsreichen Songs voller staubtrockener Handkanten-Riffs, gekonnter Psych-Einwürfe und unwiderstehlicher Band-Imperative. Kurzum, die Platte lebt, atmet und reißt mit.

Beim Hören sticht ein ums andere Mal das hochmarkante Organ von Sänger Freddy hervor, das sicherlich mit reichlich Schnaps und Kippen herangezüchtet wurde.

Den Sound der Platte könnte man insgesamt als unzeitgemäß beschreiben - ehrlich, direkt und erdig. Mit anderen Worten, man hört, was die Leute wirklich gespielt haben und dass sie dabei reichlich Spaß hatten.

Das beachtlich abgezockte Level des Songwritings erklärt sich dabei nicht zuletzt durch den musikalischen Werdegang von Gitarrist Stephan Gall (u.a. Misery Speaks). Neben tanz- und moshbaren Songs, geben sich hier und dort lässige Bluesparts sowie walzende Stoner-Lawinen die Ehre. Produziert wurde "Rise of the Machine" in der renommierten Oldenburger Tonmeisterei (Long Distance Calling, The Now Denial) unter der Regie von Roland Wiegner, der Hits wie "Get Lost" und "Start It Right" den nötigen Punch verpasste.

Dickes Ding für Fans von Black Sabbath, AC/DC, Gluecifer, Wolfmother, Volbeat, Down und QOTSA.

Tracks
1. Get Lost
2. Start It Right
3. White Death
4. Swamplord
5. Skyjack Horizon
6. Devil In My Mind
7. In Summer (There Is Dancing)
8. Lucky Lucifer
9. Between The Bricks
10. My Name Will Rise
11. Nebris
12. Hittin' Ground
13. Spaghetti At Midnight

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