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3096 Tage

3096 Tage
Autorin: Natascha Kampusch
Seiten: 284, gebunden
List
Euro 19,95 (D), Euro 20,60 (A), sFr 33,90 (UVP)
ISBN 978-3-471-35040-9

»Ich fühle mich nun stark genug, die ganze Geschichte meiner Entführung zu erzählen.«

Natascha Kampusch erlitt das schrecklichste Schicksal, das einem Kind zustoßen kann: Am 2. März 1998 wurde sie im Alter von zehn Jahren auf dem Schulweg entführt. Ihr Peiniger, der Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil, hielt sie in einem Kellerverlies gefangen - 3096 Tage lang.

Am 23. August 2006 gelang ihr aus eigener Kraft die Flucht. Priklopil nahm sich noch am selben Tag das Leben. Jetzt spricht Natascha Kampusch zum ersten Mal offen über die Entführung, die Zeit der Gefangenschaft, ihre Beziehung zum Täter und darüber, wie es ihr gelang, der Hölle zu entkommen.

Als sie am frühen Morgen des 2. März 1998 auf dem Weg zur Schule von einem Mann in einen weißen Lieferwagen gezerrt wird, glaubt sie, bald sterben zu müssen. Stunden später liegt die Zehnjährige, eingewickelt in einer Decke, auf dem kalten Fußboden im Keller eines Einfamilienhauses.

Um sie herum herrscht absolute Dunkelheit, die Luft ist schal und stickig, Hier, in dem nur knapp fünf Quadratmeter großen Verlies, wird Natasha Kampusch die nächsten achteinhalb Jahre leben. Wolfgang Priklopil ist der einzige Mensch, dem sie sich anvertrauen kann. Sie wird von ihm misshandelt, gedemütigt, gepeinigt und unterdrückt.

Erst im Sommer 2006 gelingt ihr die Flucht, die sie von ersten Tag ihrer Entführung an plant. Heute erst fühlt sich Natascha Kampusch stark genug, ihre eigene Sicht der Geschehnisse zu schildern. Offen und schonungslos berichtet sie von ihrer schwierigen Kindheit, der Gefangenschaft, den körperlichen und seelischen Misshandlungen.

Aber sie beschreibt auch, wie sie in dieser ausweglosen Situation lernte, den Verbrecher in Schach zu halten. Es ist die Geschichte einer Kämpferin, die Unvorstellbares durchhielt und sich nie brechen ließ. 

Autorin
Natascha Kampusch,
geboren am 17. Februar 1988 in Wien, war Opfer einer der längsten Entführungen der jüngeren Geschichte. 2006 hat sie ihre Freiheit zurückerobert. Seither versucht sie, ein normales Leben zu führen. Im Frühjahr 2010 machte sie ihren Schulabschluss.

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